Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen ,,Interessengemeinschaft Oschütztal-Viadukt e.V.“ und soll in
das Vereinsregister eingetragen werden.
Sitz des Vereins ist in 07570 Weida, Neustädter Straße 48.

§ 2 Zweck, Aufgaben und Ziele des Vereins
1. Der Zweck des Vereins ist die Sicherung und dauerhafte Erhaltung des
Industriedenkmals Oschütztal-Viadukt.
2. Die Hauptaufgabe und das Ziel bestehen darin, finanzielle Mittel zu sammeln und
diese einzusetzen, um das Viadukt mindestens vor dem weiteren Verfall und einem
drohenden Abriss zu schützen, bestenfalls ihn grundhaft zu sanieren und nach
erfolgter Sanierung weiterhin zu pflegen.
Außerdem soll die Geschichte der Eisenbahnstrecke Weida-Mehltheuer,
insbesondere der des Viaduktes mit seinen Besonderheiten bewahrt und
dokumentiert werden.
Ein weiteres Ziel ist die Förderung des Dialoges und die Zusammenarbeit zwischen
dem Verein, den entsprechenden Behörden, dem Eigentümer (Deutsche Bundesbahn), der Stadt Weida und gegebenenfalls anderen Institutionen, um ein
sinnvolles und nachhaltiges Nutzungskonzept zu erarbeiten und falls nötig, einen
Besitzerwechsel herbeizuführen, um den Erhalt des Oschütztal-Viaduktes, zu sichern.
Für eine erfolgreiche touristische Vermarktung, verbunden mit der Schaffung von
Arbeitsplätzen, ist ebenso entscheidend, dass auch die zum Viadukt dazugehörigen
Bahndämme und Grundstücke erhalten bleiben.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar einen gemeinnützigen Zweck im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

§ 3 Selbstlosigkeit
1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Die unter § 2 genannten Zwecke,  Aufgaben und Ziele des Vereins werden durch
Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert und damit gesichert.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglieder können volljährige, natürliche oder juristische Personen sein, die die
Zwecke des Vereins unterstützen.
2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
3. Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Kündigung oder Ausschluss aus dem Verein. Die
Kündigung kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss drei Monate
vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden.
4. Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, z.B. Nichtzahlung des
Mitgliedsbeitrages trotz zweimaliger Mahnung, kann der Vorstand den Ausschluss
eines Mitgliedes, nach dessen Anhörung, beschließen.
5. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder
ernennen. Diese erhalten Mitgliedsrechte.

§ 5 Beiträge und Geschäftsjahr
1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages, der bis zum 31. März des Geschäftsjahres zu
entrichten ist, wird von der Mitgliederversammlung jeweils für zwei Jahre auf
Vorschlag des Vorstands beschlossen.
2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr zwischen dem 1. Januar und
dem 30. Juni des Geschäftsjahres statt.
2. Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per Email erfolgen), zwei Wochen im
Voraus zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte
Tagesordnung mitzuteilen.
3. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, auch die Ehrenmitglieder, eine Stimme.

4. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten
zuständig:
  • Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
  • Genehmigung des vom Schatzmeister aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr
  • Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters
  •  Wahl des Revisors
  •  Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags
  •  Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
  •  Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über Auflösung des Vereins
  •  Ernennung von Ehrenmitgliedern
5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel
sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend sind.
6. Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse.
7. Eine Änderung des Vereinszwecks bedarf der Zustimmung aller Mitglieder.
8. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden geleitet.
9. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und sind vom
jeweiligen Sitzungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.
10. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer
kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.

§ 8 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen.
2. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert,
wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des
Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
3. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt der § 7 entsprechend.

§ 9 Vertretungsberechtigter Vorstand gem.§ 26 BGB
1. Der Vorstand besteht aus dem ersten, dem zweiten Vorsitzenden und dem
Schatzmeister.
2. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
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§ 10 Geschäftsführender Vorstand
1. Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten sowie für die Verwaltung des Vereinsvermögens zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.

2. Er fast Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle
angefertigt.
3. Der Vorstand wird für die Dauer von vier Jahren gewählt. Nur Vereinsmitglieder
können Vorstandsmitglieder werden.
4. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt.
5. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der
Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte
entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig
durchzuführen.

§ 11 Revision
Die Mitgliederversammlung wählt mindestens einen Revisor. Die Aufgaben sind die
Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Satzungsvorgaben und
Vereinsbeschlüsse.

§ 12 Auflösung
1. Bei Auflösung des Vereins fällt das gesamte Vereinsvermögen zu gleichen Teilen
an den Verein zur Erhaltung der Osterburg und den Verein zur Erhaltung der
bekannten Köpcke-Brücke, der Lochwitz-Blasewitzer Elbebrücke (blaues Wunder),
zu.

2. Das Vereinsvermögen darf nur für die in § 2 genannten Zwecke verwendet werden.